Tourbillon

von Stiftung YOU COUNT

Eine Woche am Fels

 

Anfangs Mai verbrachten die älteren Jugendlichen ein abwechslungsreiches Kletterlager in Adelboden. Drei Jugendliche geben mit ihren kurzen Berichten einen persönlichen Einblick in diese Woche.

C.

Ich war letzte Woche mit meiner Schule in Adelboden. Wir sind am Samstag um 15 Uhr losgefahren. Als wir angekommen sind, haben wir gespielt und Zvieri gegessen. Danach haben wir unsere Zimmer angeschaut und unsere Kleider im Schrank verräumt. Dann sind wir wieder nach draussen gegangen und haben Pingpong gespielt. Danach haben wir gegessen, Ämtli gemacht und sind schlafen gegangen.

Am Sonntag sind wir klettern gegangen und haben Martin kennengelernt. Meine Highlights waren der Klettersteig, der Pendelsprung und dass ich 26 Meter geklettert bin. Jeden Abend haben wir ein Lagerfeuer gemacht. Ich mochte auch sehr gerne Schach spielen.

Ich habe das Kletterlager sehr genossen.


L.

Das Kletterlager von 2026 war für mich ein 4/5-Sterne-Lager, sogar wenn das Mittagessen meistens nur Brot war. Aber egal – ausser das fand ich, dass es eines der besten Lager war, die ich je hatte. Das Abendessen, besonders am letzten Tag, hat es wieder ausgeglichen.

Die andere Hälfte hat der Seilpark wieder gut gemacht, am meisten der Pendelsprung. In der Freizeit haben wir viel Fussball, Pingpong und Badminton gespielt. Aber etwas, das wirklich besser war als in den anderen Lagern: Wir, also mein Kollege und ich, hatten das VIP-Zimmer, in dem ich besser geschlafen habe als je zuvor. Kein Scherz – ich habe nur etwa 4–6 Stunden geschlafen.

Aber es heisst ja nicht ohne Grund Kletterlager, denn wir haben jeden Tag an einer Kletterwand aus Felsen geklettert.


A.

Also erstens: Ich hasse Lager. Ich meine, das Essen ist öfter schlecht, Schlafmangel, nicht telefonieren zu dürfen und obendrauf noch die langen Fahrten. Aber dieses Jahr war es doch nicht schlecht und hey – dieses Mal habe ich zumindest nicht gekotzt.

Also, Klettern ist zwar auch nichts für mich, aber egal. Die Anreise war noch recht chillig. Ich habe mit meinem Kollegen Party gemacht und mir wurde nicht schlecht. Als wir ankamen, war es noch recht chillig. Wir konnten einfach Freizeit machen, während die Zimmergruppen einzeln aufgerufen wurden, um sich einzurichten.

Also good neeeews: Ich bin mit meinem Kollegen im Zimmer. Als wir uns eingerichtet haben, hiess es: „ESSEN IST FERTIG!!!“ Und es gab Cinque. Einfach genial! Essen abgeschlossen, Magen voll, dann gab es Freizeit bis um 9 Uhr und danach ging es ab ins Nest.

Tag 2: Es gab Morgenessen. Dann gab es die Infos: Die älteren Kinder gehen am Morgen klettern, kommen dann am Mittag zurück und machen Freizeit beim Chalet. Die jüngeren Kinder machen am Morgen Freizeit im Chalet und gehen dann klettern, wenn die anderen zurück sind. So ging es dann jeden Tag weiter bis Freitag.

Freitag, also letzter Tag: Es gab Morgenessen. Dann gab es die Einteilung, wer welches Ämtli macht und so weiter. Wir machten Ämtli, assen Mittagessen und packten alles zusammen. Dann gab es die Abreise. Wir gingen nach Hause und schon war das Lager fertig.

Also im Grossen und Ganzen war es eines meiner Lieblingslager.

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